Lohnt sich ein KI-Avatar auf Ihrem Podium, und welcher?
Kurz gesagt
Ja, wenn Ihrer Runde eine Sicht fehlt. Sind sich die Gäste einig, bringt Albert die Gegenposition. Vera fragt nach der Herkunft der Zahlen, Ken spricht für die, die nicht auf dem Podium sitzen. Der KI-Avatar redet erst, wenn die Moderation ihn beim Namen ruft. Für einen Schlagabtausch, in dem man sich ins Wort fällt, ist er zu langsam.
Unsere Empfehlung
Stand 2. Oktober 2026
01Charaktere
Welcher Charakter Ihrer Runde fehlt
Ein KI-Avatar lohnt sich auf dem Podium, wenn er dort etwas sagt, das sonst niemand sagt. Welcher Charakter das ist, hängt davon ab, wer schon zugesagt hat. Für ein Panel empfehlen wir Albert, Vera oder Ken.
- Thesen ohne Gegenstimme
Albert
Ihre Gäste kommen aus demselben Lager und sind sich nach der ersten Runde einig. Albert nimmt die Gegenposition ein, die Ihr Briefing ihm gibt, und nennt dabei die Gäste beim Namen.
- Zahlen ohne Quelle
Vera
Auf dem Podium wird mit Prognosen und Erfolgszahlen argumentiert, und niemand fragt, woher sie stammen. Vera fragt. Eigene Zahlen erfindet sie keine.
- Die Betroffenen fehlen
Ken
Die Runde spricht über Kundschaft oder Nachbarschaft, aber niemand von ihnen sitzt auf dem Podium. Wessen Sicht Ken vertritt, steht in Ihrem Briefing.
02Grenzen
Wann er sich nicht lohnt
Lebt Ihr Format davon, dass sich die Gäste ins Wort fallen, ist er zu langsam. Nach dem letzten Wort der Frage vergehen im Median rund zwei Sekunden bis zu seinem ersten Ton, kaum je weniger als rund 1,5 s.
Die Gegenposition spielt er, weil sie im Briefing steht. Kennen Sie einen Menschen, der sie aus Überzeugung vertritt, gehört der Platz auf dem Podium diesem Menschen.
03Auf dem Podium
Das Wort bekommt er von der Moderatorin, wie jeder Gast
Ein Beispiel, wo Albert in einer Runde Platz findet. Die Moderatorin stellt ihn mit den Gästen vor, als KI-Avatar und mit der Position aus dem Briefing. Danach bleibt er still, bis sie ihn ruft. Das lohnt sich nach der ersten Runde, wenn es Sätze gibt, an denen er ansetzen kann. Er wartet, bis sie ausgeredet hat, nennt einen Gast beim Namen und greift auf, was dieser vorhin gesagt hat. Der Gast kann direkt kontern. Daraus wird ein kurzer Wortwechsel zweier Positionen, und wie lange er dauert, entscheidet die Moderatorin. Ruft sie den nächsten Gast auf, ist er wieder still.
Wen er anspricht, sitzt vor dem Saal auf dem Podium. Trifft eine Spitze einen Gast härter, als die Moderatorin es in ihrer Runde haben will, liest sie das auf dem Tablet, bevor der Saal es hört. Sie tippt auf STOPP und gibt dem Gast das Wort.
04Nächster Schritt
Am Anfang steht Ihre Gästeliste
Schreiben Sie neben jeden Namen, der schon feststeht, in einem Satz, wofür dieser Gast in der Runde steht. Stehen dort mehrmals fast dieselben Sätze, fehlt Ihrem Podium eine Sicht. Welche, zeigt der Satz, den niemand auf der Liste sagen würde.
Passt einer der drei Charaktere zu diesem Satz, vertritt er ihn auf dem Podium. Die Liste heben Sie auf, denn aus ihr wird das Briefing.


