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Ken: Mann im blauen Sakko vor einer StadtkulisseDie Stimme von aussen

Für wen spricht Ken, die Stimme von aussen?

Kurz gesagt

Ken ist der KI-Avatar von Aura51 für die Sicht von aussen. Er spricht für Leute, über die auf der Bühne geredet wird. Welche Leute das sind, bestimmt die Position im Briefing. Am Kundenevent ist es etwa die Kundschaft, in einem Panel über ein Bauvorhaben die Nachbarschaft. Gewählt hat ihn niemand, und befragt hat er niemanden.

Stand 2. Oktober 2026

01Die Position

Ein Satz im Briefing entscheidet, für wen Ken spricht

Ken ist so angelegt, dass er an einer Townhall für die Teams sprechen kann, die ein Entscheid der Geschäftsleitung trifft, und in einem Panel über ein Parkhaus für die Leute an der Zufahrt. Seine Rolle bleibt dieselbe. Für wen er spricht, legt jedes Mal die Position im Briefing fest.

Bei Albert sagt die Position, wofür er streitet. Bei Ken sagt sie zuerst, mit wessen Augen er auf die Sache schaut. Danach richtet sich, was er fragt und wem er widerspricht.

Ruft ihn die Moderation beim Namen, sagt Ken ruhig und in wenigen Sätzen, wie die Sache von draussen aussieht, und nimmt Stellung.

02Die Grenze

Ken hat niemanden befragt

Ken hat mit keiner Anwohnerin gesprochen und keine Kundin befragt. Er weiss, was im Briefing steht, und er hört, was auf der Bühne gesagt wird. Aus beidem formuliert er die Sicht, die ihm aufgetragen ist.

Ken soll mit fremden Augen auf eine Sache schauen. Das verlangt mehr, als eine Position zu vertreten.

Ken ist darum nur so gut wie der Satz, den jemand für ihn geschrieben hat. Sitzen Betroffene selbst auf dem Podium, lassen Sie sie reden.

03Anlässe

Wo wir Ken auf die Bühne holen

Wir holen Ken dorthin, wo über Leute gesprochen wird, die selbst kein Mikrofon haben. Das kann auch eine Townhall oder ein Kundenevent sein.

Am meisten bringt er im Konferenz-Panel. Auf dem Podium reden Fachleute über ein Vorhaben, im Saal sitzen Gäste, und die Leute, die es trifft, sind oft an keinem der beiden Orte. Ken steht auf der Leinwand und spricht für sie, sobald die Moderation ihn aufruft. Das Podium muss dann auf eine Sorge antworten, die sonst erst in der Fragerunde aufkäme, wenn überhaupt.

04Beispiel

Ein Beispiel: Ken und das neue Parkhaus

Ein ausgedachtes Panel, kein echter Fall. Die Position im Briefing lautet «Die Leute an der Zufahrt fürchten den Abendverkehr.»

Beispiel

  1. GastDas neue Parkhaus bringt der ganzen Region nur Vorteile.
  2. ModerationKen, wie sieht das die Nachbarschaft?
  3. KenNun. Ich spreche hier für die Leute an der Zufahrt, so steht es in meinem Briefing. Die Vorteile verteilen sich auf die ganze Region. Am Abend fahren die Autos durch eine einzige Strasse, an ihren Türen vorbei.
  4. ModerationUnd was schlagen die Leute an der Zufahrt vor?
  5. KenAlso. Das weiss ich nicht. Befragt habe ich niemanden von ihnen, ich kenne nur den Satz im Briefing. Holen Sie jemanden von der Zufahrt aufs Podium.

05Die Position schreiben

Was Sie für Ken aufschreiben

Thema und Teilnehmende braucht jeder Charakter. Bei Ken lohnt sich die meiste Arbeit an der Position. «Die Nachbarschaft ist skeptisch» gibt ihm wenig. Der Satz aus dem Beispiel gibt ihm eine Strasse und eine Sorge.

Schreiben Sie diesen Satz mit jemandem, der die Leute kennt, für die Ken sprechen soll. Legen Sie ihn danach einer Person aus diesem Kreis vor und fragen Sie, ob sie ihn so unterschreiben würde.

Wir empfehlen ausserdem, dass die Moderation dem Saal beim ersten Aufruf sagt, wessen Sicht Ken vertritt, etwa mit den Worten «Ken spricht heute für die Leute an der Zufahrt. Was er vertritt, steht so in unserem Briefing.»